SOTECH zuletzt aktualisiert: 7.9.2010 Neue Solarmodule aus Holland Top Class Serie (Sollandzellen)
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Die richtige Größe

Sowohl Solarstrom, als auch Solarwärme zur Trinkwassererwärmung oder Heizungsunterstützung wird oftmals gerade dann gewonnen, wenn man die Energie nicht benötigt.
Prinzipieller Unterschied: Die Solarwärme kann nicht in ein Netz eingespeist, sondern muss im Haus gespeichert werden.
Da jeder Wärmespeicher durch seinen Platzbedarf auf Größen bis etwa 2000 Liter Wasservolumen begrenzt ist, ergeben sich immer Überschuss-Einbußen durch nicht mehr nutzbare Wärme, beispielsweise an heißen Sommertagen. Während die PV Anlage im Prinzip nie groß genug sein kann, kommt es bei einer Solarwärmeanlage sehr wohl auf die richtige Dimensionierung der Kollektoren und Speicher an, um ein optimales Verhältnis von Investitionskosten zum Ertrag zu erzielen.
Bei einer reinen Trinwasseranlage rechnet man mit einer Speichergröße von 70-100 l und 1qm; Kollektorfläche/Person.
Der Deckungsgrad übers Jahr beträgt dann etwa 60%-70%.
Merke:
Mit einem größeren Speicher und mehr Kollektroren ließe sich der Deckungsgrad zwar steigern, doch dann wäre die Anlage die meiste Zeit des Jahres überdimensioniert.
Je besser das Haus dedämmt ist, desto mehr fällt der Brauchwasser-Wärmebedarf ins Gewicht und desto bessere Dienste leistet eine solche relativ kleine Solaranlage!
Zu beachten ist allerdings der Strombedarf der Wärmepumpe. Ökologische Bauherren speisen deshalb mindestens soviel Solarstrom ins Netz, wie der Verbrauch der Wärmepumpe ausmacht!



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